Medaillen lassen sich auf mehreren Wegen personalisieren: per Gravur (meist auf der Rückseite), per Prägung (bei größeren Auflagen) oder per Emblem auf der Vorderseite. Für Vereine und Turniere ist die Rückseiten-Gravur mit Anlass, Platzierung und Datum am gängigsten – schnell, günstig und individuell pro Medaille. Bei POMEKI ist die Standard-Textgravur bei den meisten Artikeln im Preis enthalten; Medaillen gibt es ab 1,69 €.
Gravur, Prägung oder Emblem?
| Verfahren | Wann sinnvoll | Besonderheit |
|---|---|---|
| Lasergravur (Rückseite) | kleine bis mittlere Mengen | individueller Text je Medaille möglich |
| Prägung | große Auflagen, eigenes Motiv | Werkzeugkosten, ab höherer Stückzahl |
| Emblem | Sportmotiv auf der Vorderseite | schneller Motivwechsel, günstig |
Die drei Verfahren schließen einander nicht aus – im Gegenteil, bei den meisten Turniermedaillen kommen sie kombiniert vor. Wer den Unterschied kennt, wählt schneller richtig:
- Prägung formt das Motiv aus dem Metall heraus: Sie ist Teil der Medaille selbst und für die gesamte Auflage identisch. Ein eigenes Prägemotiv erfordert ein Werkzeug und lohnt sich deshalb erst ab größeren Stückzahlen. Das Sortiment an geprägten Medaillen deckt die gängigen Sportmotive bereits ab – ohne Werkzeugkosten und ohne Mindestauflage für ein eigenes Design.
- Gravur wird nachträglich aufgebracht und ist der flexible Teil: Jede einzelne Medaille kann einen anderen Text tragen. Genau deshalb ist die Rückseite bei Vereinsehrungen die eigentliche Arbeitsfläche.
- Das eingesetzte Emblem ist eine runde Motivscheibe, die in die vorgesehene Vertiefung der Medaille kommt. Der Vorteil: Das Motiv lässt sich wechseln, ohne die Medaille selbst zu ändern. Für Vereins- oder Firmenlogos gibt es dafür das individuelle Emblem.
Als Faustregel: Die Prägung bestimmt, wie die Medaille aussieht. Das Emblem bestimmt, für wen sie ist. Die Gravur bestimmt, wer sie bekommen hat.
Wo wird bei einer Medaille graviert?
Anders als beim Pokal, bei dem in der Regel ein Schild am Sockel beschriftet wird, wird bei der Medaille das Werkstück selbst graviert. Dafür kommen drei Stellen in Frage – mit sehr unterschiedlichem Platzangebot:
- Die Rückseite ist die Hauptfläche und in fast allen Fällen die richtige Wahl. Sie ist glatt, rund und trägt den kompletten Text: Anlass, Platzierung, Datum, Verein.
- Der Rand ist bei Medaillen nur wenige Millimeter breit und deshalb die Ausnahme. Ob eine Randgravur beim jeweiligen Modell möglich ist, steht in der Artikelbeschreibung.
- Die Vorderseite ist meist durch Prägemotiv oder Emblem belegt. Sie ist die Bildseite, nicht die Textseite.
Wie viel Text auf die Rückseite passt, hängt vor allem vom Durchmesser ab. Das POMEKI-Sortiment reicht von rund 40 mm bis 70 mm – eine 70-mm-Medaille bietet spürbar mehr Fläche als eine 40er, gerade wenn neben Platzierung und Jahr auch der Vereinsname stehen soll. Die konkrete Zeichen- und Zeilenzahl wird beim jeweiligen Artikel angezeigt; maßgeblich sind diese Angaben, nicht eine allgemeine Faustregel.
Eine oft übersehene vierte Fläche: das Etui. Bei den Medaillen-Etuis sitzt außen ein Gravurschild, das ebenfalls beschriftet werden kann – praktisch, wenn die Medaille selbst nur die Platzierung tragen soll und die Widmung getrennt davon stehen darf. Wer stattdessen ein separates Schild braucht, findet die Formate im Ratgeber zu Pokalschildern und Gravurplaketten.
Was gehört auf die Rückseite einer Medaille?
Die Rückseite ist die klassische Gravurfläche. Bewährt: Anlass, Platzierung und Jahr, optional Verein oder Name. Beispiele:
- 1. Platz · Hallenturnier 2026 · [Verein]
- Finisher · Stadtlauf 2026
- Vereinsmeister · [Sportart] · [Jahr]
Bewährt hat sich, den Text von oben nach unten immer spezifischer zu machen: erst der Anlass, dann die Platzierung, zuletzt Datum oder Verein. Und weniger ist mehr – eine kurze, gut lesbare Gravur wirkt auf einer runden Fläche deutlich hochwertiger als ein vollgeschriebener Kreis in Kleinstschrift. Mehr Vorlagen in den Gravur-Sprüchen & Textbeispielen.
Band, Kordel und Befestigung
Zur Medaille gehört das Band – es macht aus der Metallscheibe erst eine Auszeichnung, die man umhängen kann. Zwei Bauformen sind üblich:
- Das breite Medaillenband (Lanyard-Form) wird durch die Öse geführt und über den Kopf getragen. Es ist die Standardlösung für Turniere und Läufe und lässt sich farblich auf Verein oder Anlass abstimmen.
- Die schmale Kordel ist die schlichtere, oft günstigere Variante – unauffälliger und sinnvoll, wenn die Medaille ohnehin in einem Etui überreicht wird.
Worauf Sie vor der Bestellung achten sollten: Ob ein Band beiliegt und welche Farbe es hat, ist von Artikel zu Artikel unterschiedlich – die Angabe steht in der jeweiligen Artikelbeschreibung. Prüfen Sie das gerade bei größeren Mengen vor dem Absenden, denn ein fehlendes Band fällt erst bei der Siegerehrung auf. Achten Sie außerdem darauf, dass die Öse zur Bandbreite passt: Ein breites Band braucht eine entsprechend große Öffnung.
Ein praktischer Hinweis aus der Turnierpraxis: Bänder in Vereinsfarben wirken auf Fotos deutlich besser als neutrale, sind aber nicht bei jedem Modell verfügbar. Wer Wert darauf legt, wählt am besten zuerst das Band und dann die passende Medaille – nicht umgekehrt. Zur Auswahl: alle Medaillen und speziell die Fußballmedaillen.
Medaillen für Turniere: 30 bis 50 Stück planen
Bei einem Turnier mit mehreren Gruppen kommen schnell 30, 50 oder mehr Medaillen zusammen. Die entscheidende Frage lautet dann: Bekommt jede Medaille einen eigenen Text – oder alle denselben?
Technisch ist beides möglich, weil bei der Lasergravur jede Medaille einzeln beschriftet wird. Praktisch hat sich ein Mischmodell bewährt:
- Einheitlicher Grundtext für alle: Anlass und Jahr, zum Beispiel „Hallenturnier 2026 · TSV Musterstadt“. Dieser Teil ändert sich nicht und lässt sich für die gesamte Menge in einem Rutsch angeben.
- Nur die Platzierung variiert: Gold, Silber, Bronze beziehungsweise 1., 2. und 3. Platz. Damit haben Sie drei Textvarianten statt fünfzig – der mit Abstand häufigste Fall im Vereinsalltag.
- Namensgravur nur dort, wo sie zählt: Einzelne Namen lohnen sich bei Einzelwettbewerben oder Ehrungen. Bei einem Teamturnier mit kurzfristigen Umbesetzungen sind sie riskant, weil der Text vor der Bestellung feststehen muss.
Warum das wichtig ist: Gravierte und personalisierte Artikel sind gesetzlich vom Widerruf ausgenommen. Ein Name, der sich nach der Auslosung noch ändert, lässt sich also nicht mehr korrigieren – eine Medaille mit Anlass und Platzierung dagegen passt auch dann noch, wenn kurzfristig jemand anderes auf dem Treppchen steht. Für Turniere gilt deshalb: lieber wenige Textvarianten, dafür sicher.
Zur Mengenplanung selbst – wie viele Medaillen ein Turnier tatsächlich braucht – hilft der Ratgeber Wie viele Pokale & Medaillen braucht ein Turnier?. Wer für einen ganzen Verein bestellt, findet Hinweise zur Sammelbestellung, und speziell für den Fußball gibt es den Auswahl-Guide für Fußballturniere.
Was kostet eine gravierte Medaille?
Medaillen gehören zu den günstigsten Auszeichnungen – bei POMEKI gibt es sie ab 1,69 €, und die Standard-Textgravur ist bei den meisten Artikeln im Preis inklusive. Für die normale Beschriftung mit Anlass, Platzierung, Datum oder Verein fällt also kein Aufpreis an. Zusätzliche Kosten entstehen vor allem dann, wenn ein eigenes Logo ins Spiel kommt: als individuelles Emblem oder – falls keine geeignete Druckvorlage vorliegt – über die grafische Bearbeitung.
Beim Versand gilt: 9,39 € innerhalb Deutschlands, ab 99 € Bestellwert kostenfrei. Bei Turniermengen lohnt es sich deshalb, alles in einer Bestellung zusammenzufassen statt in mehreren Teillieferungen. Hinweis: Gravierte Artikel sind gesetzlich vom Widerruf ausgenommen – Text vorher genau prüfen.
Wie lange dauert es bis zur Siegerehrung?
Gravierte Medaillen sind Einzelanfertigungen, werden aber zügig produziert. Innerhalb Deutschlands versendet POMEKI in der Regel 1 bis 2 Werktage nach Zahlungsklärung, hinzu kommen 1 bis 2 Werktage Transportzeit – rechnen Sie also mit rund einer Woche Vorlauf. Steht der Turniertermin fest, planen Sie den Gravurtext am besten gleich mit: Er muss vor dem Absenden der Bestellung feststehen. Mehr dazu im Ratgeber Lieferzeit & Express. POMEKI ist seit 2007 auf Pokale, Medaillen und Trophäen mit Gravur spezialisiert und liefert von Overath bei Köln aus bundesweit.
Häufige Fragen zum Medaillen-Gravieren
Wird eine Medaille vorne oder hinten graviert?
Meist auf der Rückseite, da die Vorderseite oft ein Sportmotiv oder Emblem trägt. Die Rückseite bietet die glatte Fläche für Text.
Kann jede Medaille einen eigenen Text bekommen?
Bei Lasergravur ja – ideal, um Platz 1 bis 3 oder einzelne Namen zu unterscheiden. Bei Prägung ist das Motiv für die ganze Auflage gleich.
Was ist der Unterschied zwischen Gravur und Prägung?
Gravur trägt Text nachträglich per Laser ab (flexibel, kleine Mengen); Prägung formt das Motiv mit einem Werkzeug (große Auflagen, eigenes Design).
Was ist ein eingesetztes Emblem?
Ein Emblem ist eine runde Motivscheibe, die in eine Vertiefung auf der Vorderseite der Medaille eingesetzt wird. Damit lässt sich das Motiv wechseln, ohne die Medaille selbst zu ändern – etwa für ein Vereins- oder Firmenlogo.
Wie viel Text passt auf eine Medaille?
Das hängt vom Durchmesser ab: Das Sortiment reicht von rund 40 mm bis 70 mm, und eine größere Medaille bietet entsprechend mehr Fläche. Die konkrete Zeichen- und Zeilenzahl wird beim jeweiligen Artikel angezeigt. Kurze, klar gegliederte Texte sind auf runden Flächen besser lesbar als lange.
Gehört ein Band zur Medaille dazu?
Das ist von Artikel zu Artikel unterschiedlich und steht in der jeweiligen Artikelbeschreibung. Prüfen Sie es vor allem bei größeren Mengen vor dem Absenden der Bestellung. Achten Sie außerdem darauf, dass die Öse zur gewünschten Bandbreite passt.
Können 50 Medaillen unterschiedlich graviert werden?
Ja, bei Lasergravur wird jede Medaille einzeln beschriftet. In der Praxis bewährt sich ein Mischmodell: ein einheitlicher Grundtext mit Anlass und Jahr für alle, dabei nur die Platzierung als Variante. So entstehen drei Textvarianten statt fünfzig.
Kann ich ein Vereins- oder Firmenlogo auf die Medaille bringen?
Ja, über ein individuelles Emblem, das in die Vorderseite eingesetzt wird. Welche Dateiform sich dafür eignet, klärt der Ratgeber zum Gravurablauf.
Wie lange dauert die Lieferung gravierter Medaillen?
Innerhalb Deutschlands versendet POMEKI in der Regel 1 bis 2 Werktage nach Zahlungsklärung, hinzu kommen 1 bis 2 Werktage Transportzeit. Der Gravurtext muss dabei vor dem Absenden der Bestellung feststehen, bei unterschiedlich gravierten Medaillen für jede einzelne.
Kann ich gravierte Medaillen zurückgeben?
Nein. Gravierte beziehungsweise personalisierte Artikel sind gesetzlich vom Widerruf ausgenommen. Prüfen Sie Namen, Datum und Schreibweise deshalb besonders sorgfältig.
Was kostet eine Medaille bei POMEKI?
Medaillen gibt es bei POMEKI ab 1,69 €. Die Standard-Textgravur ist bei den meisten Artikeln im Preis inklusive.
Wie schreibt man Medaille richtig?
Die korrekte Schreibweise ist Medaille (aus dem Französischen). Ein häufiger Vertipper ist Medalie.
Medaillen mit Gravur entdecken
Stöbern Sie in der Medaillen-Auswahl, sehen Sie sich die geprägten Medaillen an oder lesen Sie, wie die Gravur abläuft. Worin sich Pokal, Trophäe und Medaille unterscheiden, erklärt der Vergleich der drei Auszeichnungsformen.